Kräuter & Teerezepte
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Schafgarbe
(Achillea millefolium)
Der Begriff Schafgarbe umfasst zahlreiche, äußerlich kaum zu unterscheidende Pflanzen, die botanisch die Achillea-millefolium-gruppe bilden. Die Pflanzen werden bis zu 1,5 m hoch und besitzen mehrfach fiederschnittige Blätter. Die kleinen Blütenköpfchen aus weißen oder Rosafarbenen Zungenblüten sitzen in Doldenrispen. Auch in der Zusammensetzung der gebildeten Inhaltsstoffe können sich die einzelnen Arten unterscheiden.
So gibt es z. B. Sippen, die Proazilene Bilden, während dies bei anderen nicht der Fall ist. Medizinisch verwendet werden die Blüten oder das Kraut. Eingesetzt wird die Schafgarbe bei Magen- und Darmbeschwerden, Durchfall, Appetitlosigkeit, Blähungen, Brandwunden, Schleimhautentzündungen, zur Wundbehandlung, gegen Blutungen, Menstruationsbeschwerden, Hämorrhoiden, Ödeme und bei Schürf- und Stichwunden.
In Griechischen Sagen wurde die Schafgarbe bereits schon als Heilpflanze erwähnt, z. B. soll Achilles nach der Schlacht um Troja die Heilpflanze dazu benutzt haben,
die Wunden eines Kampfgefährten mit Erfolg zu behandeln.
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Teemischung zur Verbesserung der Durchblutung
2 TL Schafgarbe mit 1 TL Weißdorn mischen, mit ¼ L kochend heißem Wasser übergießen, 15 Min. ziehen lassen, abseihen und lauwarm trinken.
Kräutertee bei zu langer oder zu starker Menstruation
Mischung a. 20 g Schafgarbeblüten, 20 g Hirtentäschelkraut, 20 g Hamamelisblätter, 20 g Frauenmäntelikraut und 20 g Mistelkraut vermischen. 3mal täglich 1 TL pro Tasse heiß übergießen, 5 Min. ziehen lassen, filtern u. lauwarm nach den Mahlzeiten trinken.
Tee gegen Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden
3 TL der Mischung a mit 150 ml heißem Wasser übergießen, 10 Min. ziehen lassen und diese Menge 3-4-mal täglich lauwarm trinken.
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Passionsblume
(Passiflora incarnata L)
Die Passionsblume ist ein kletternder, bis zu 10 m hoch wachsender Strauch mit wechselstän-
digen, gestielten, dreilappigen Blättern. In den Blattachseln entspringen Nebenblätter und Korkenzieherartige Ranken. Ebenfalls aus einer Blattachsel entspringt ein 8 cm langer Blütenstiel, der eine große, zwittrige Blüte trägt. Das Aussehen der Blüte erinnerte europäische Missionare in Südamerika an die Leiden Christi am Kreuz, was für den Namen der Pflanze ausschlaggebend sein sollte. Passionsblumenkraut enthält Flavonoide, Cumarine, Zucker, Glykoproteine und geringe Mengen an ätherischen Ölen. Traditionsgemäß werden Zubereitungen vor allem in Kombination mit anderen Pflanzenextrakten zur Behandlung von nervösen Unruhezuständen und Einschlafstörungen verwendet. Außerdem bessert das Passionsblumenkraut die Symptome ängstlich-nervöser Stimmungszustände.
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Kräutertee bei Nervosität
20 g Passionsblumenkraut, 15 g Orangenblüten, 10 g Zitronenmelissenblätter, 10 g Lavendelblüten, 20 g Schlüsselblumenblüten vermischen. 3mal täglich 1 TL pro Tasse überbrühen, 10 Min. ziehen lassen, filtern u. nach den Mahlzeiten trinken.
Teemischung bei Schlafstörungen infolge depressiver Verstimmungen
2 TL Johanniskraut, ¾ TL Baldrianwurzel, 2 TL Passionsblumenkraut u. 1 TL Lavendelblüten vermischen. 1 TL mit 150 ml kochendem Wasser übergießen, 8 Min. ziehen lassen, abseihen und kurz vor dem Einschlafen trinken.
Teemischung bei Unruhezuständen und Einschlafstörungen von Kindern
½ TL Melissenblätter u. ½ TL Passionsblumenkraut mit 300 ml Kochendem Wasser übergießen, 8 Min. ziehen lassen u. vor dem Einschlafen oder 2mal täglich geben.
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Wermut
(Artemisia absinthium)
Der bis zu 1,20 m hohe Halbstrauch, mit stark verzweigten Ästen, ist in den trockeneren gebieten von Europa und Asien heimisch. Die dreifach fiederteiligen Laubblätter, sind von beiden Seiten behaart. Die kleinen, gelben Blüten stehen in einer reichästigen, vielblütigen Rispe. Medizinisch verwendet werden die zur Blütenzeit gesammelten Blüten, die oberen Sprossteile und die Laubblätter.
Charakteristisch sind der aromatische Geruch und der sehr bittere Geschmack. Der Wermut wirkt verdauungsanregend, appetitfördernd und wird eingesetzt bei Magen-Darm-Beschwerden, schmerzhaften Regelblutungen, Blutergüssen und Hautausschläge.
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Kräutertee, bei Magenübersäuerung
20 g Wehrmutblätter, 20 g Eibischwurzeln, 20 g Engelwurzwurzeln, 20 g Melissenblätter u. 20 g Pfefferminze vermischen. 3mal täglich ein 1 TL voll pro Tasse, Wasser überbrühen, 5 Min. ziehen lassen, filtern und lauwarm trinken.
Tee zur Appetitanregung
½ TL Wermutkraut mit 150 ml siedendem Wasser übergießen, 10 Min. ziehen lassen, abseihen und ½ Stunde vor der jeweiligen Mahlzeit lauwarm trinken.
Wermuttee bei Magen-, Darm- oder Gallenbeschwerden
1 TL Wermutkraut mit ¼ L Wasser überbrühen, 10 Min. ziehen lassen u. 3mal täglich ½ Stunde vor den Mahlzeiten, lauwarm trinken.
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Gelber Enzian
(Gentiana lutea)
Die blau blühenden Enzianarten sind wohl jedem bekannt. Arzneilich verwendet werden jedoch die unterirdischen Teile des gelben Enzians, der bis zu einem Meter hoch wachsen kann und große, goldgelbe, in Trugdolden stehende Blüten hat. Heimisch ist die Pflanze in heimischen Gebirgsregionen. Wild wachsende Pflanzen sind streng geschützt. Für medizinische zwecke wird der gelbe Enzian kultiviert. Er wirkt appetitanregend, bei Blutarmut, Kreislaufbeschwerden, bei Leber- und Gallenleiden, Magenerkrankungen, bei Nervenschwäche und Verdauungsstörungen.
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Enziantee zur Appetitanregung und bei Verdaungsbeschwerden
½ TL Enzianwurzel mit 150 ml Wasser überbrühen, 8 Min. ziehen lassen, abseihen und nach den Mahlzeiten lauwarm trinken.
Enziantee bei Leber-, Galle- und Blasenbeschwerden
¾ TL zerkleinerte Enzianwurzel in ¼ L kochendes Wasser 5 Min. kochen, 3 Stunden ziehen lassen, abseihen u. trinkgerecht erwärmen.
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Salbei
(Salvia officinalis)
Die Salbei ist ein Kind des Südens, aus dem Mittelmeergebiet. Salbeilandschaften sind die kahlen Kalkfelsen der dalmatischen Küste, die Berghänge vom Balkan in Griechenland und Spanien. Bei uns wird die Salbei im Kräutergarten als Zier-, Heil u. Gewürzpflanze angebaut.
Streng u. feierlich weht der Duft aus dem imponierenden Blütenstand. Der Tee als Aufguss der Blätter, wird bei Fieber, Grippe, Erkrankungen der Harnwege, Nachtschweiß, Schweißausbrüchen, zum Abstillen der Milch, bei Magenverschleimung, Magen-Darm-Beschwerden, Wechseljahrbeschwerden u. bei Menstruationsbeschwerden junger Mädchen empfohlen.
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Ein Tee zum Gurgeln und Mundspülen
Ein gehäufter TL getrockneter Salbei u. 20 g Kamillenblüten mit ¼ L siedendem Wasser übergießen, zugedeckt 10 Min. ziehen lassen, abseihen und Mundspülen oder Gurgeln.
Ein Magentee, auch gegen Durchfall
20 g Salbeiblätter, 20 g Melissenblätter, 10 g Thymiankraut, 10 g Pfefferminzblätter u. 10 g Kamillenblüten mischen, mit ¼ L siedendem Wasser übergießen, 5 Min. ziehen lassen, abseihen und lauwarm trinken.
Ein Tee zum Inhalieren
20 g Salbeiblätter, 20 g Kamillenblätter u. 20 g Thymiankraut mit ¼ L siedendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen u. abseihen u. inhalieren.
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Hopfen (Humulus lupulus L.)
Der Hopfen ist eine ausdauernde, rechtswindende, Kletterpflanze und erreicht mit ihren einjährigen Trieben, eine Länge von bis zu 12 m. Geerntet werden die weiblichen Blütenstände (Hopfenzapfen), deren Blüten, Deck- und Vorblätter Drüsenhaare tragen, aus denen das Hopfenmehl (Hopfendrüsen) gewonnen wird. Hopfen enthält je nach Sorte einen unterschiedlichen Gehalt an Hopfenbitterstoffen und ätherischem Öl.
Traditionell verwendet werden Zubereitungen aus Hopfenzapfen bei Unruhezuständen und nervösen Einschlafstörungen. Die antibakteriell u. antimykotisch wirkenden Bitterstoffe werden äußerlich zur Behandlung schlecht heilender Wunden in der Volksmedizin verwendet. Die Anwendung bei Magenbeschwerden oder Appetitlosigkeit erscheint auf Grund des Gehalts an Bitterstoffen plausibel. Hopfenextrakte finden aber auch in der Kosmetikindustrie Verwendung, z. B. als Zusatz zu Haarshampoos oder Cremes.
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Teemischung mit Hopfen, bei nervösen Herzbeschwerden
20 g Hopfenzapfen, 20 g Baldrianwurzeln, 20 g Weißdornblüten u. 20 g Kamilleblüten mischen, mit ¼ L siedendem Wasser übergießen, 8 Min. abgedeckt ziehen lassen
abseihen u. lauwarm trinken.
Teemischung mit Hopfen, gegen saures Aufstoßen und/oder Völlegefühl
10 g Hopfenzapfen und 30 g Kamillenblüten mit ¼ L siedendem Wasser übergießen, 5 Min. ziehen lassen, abseihen und lauwarm trinken.
Teemischung mit Hopfen, bei Spannungszuständen in Folge von Stress
20 g Hopfenzapfen, 20 g zerstoßene Kümmelfrüchte, 20 g Melissenblätter und 10 g Baldrianwurzeln, mit ¼ L siedendem Wasser übergießen, 8 Min. ziehen lassen, abseihen und lauwarm trinken.
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Weidenröschen
(Epilodium angustifolium)
Die Weidenröschenarten sind in Europa weit verbreitete Stauden unterschiedlicher Größe, mit meist purpurrot bis rosa gefärbten Blüten. Im Handel wird zwischen den kleinblütigen- und großblütigen Weidenröschen unterschieden. Verwendet werden die kurz vor oder zur Blütezeit gesammelten und getrockneten, oberirdischen Pflanzenteile. Unter der im Handel erhältlichen Droge Epilobii herba, werden die kleinblütigen Arten verstanden. Der Tee als Aufguss der getrockneten Blätter, Blüten und Stängel, wird zur Linderung bei: Vorsteherdrüsenvergrößerung, deren Miktionsbeschwerden, wie Harnträufeln, sowie bei Vorsteherdrüsenentzündung, Blasen- und Nierenleiden, Bettnässen und dem Harnverhalten bei älteren Menschen empfohlen. Die Tinktur, hergestellt aus frischen Blättern, Blüten und Stängel, dient zur gleichen Heilanzeige.
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Kräutertee bei Vorsteherdrüsenvergrößerung
40 g Weidenröschen, 30 g Brenn-Nesselwurzel, 20 g Goldrutenkraut und 20 g Schlüsselblumenblüten mischen, 1 TL davon mit ¼ L siedendem Wasser übergießen, 5 Min. ziehen lassen, abseihen u. lauwarm, 3 mal täglich, nach den Mahlzeiten trinken.
Weidenröschentee
Gegen Entzündung der Atemwege und bei Husten
Weidenröschentee
wie unter (a), auch bei Harnwegproblemen
Dieser Tee wird vor allem von Männern geschätzt, da er bei Harnwegproblemen hilft und ebenso entwässernd wirkt.
Die Hauptwirkung kommt vermutlich dem Sitosterin zu, das krampflösend und entzündungshemmend auf die Blase wirkt. Zudem kommt es durch eine anregende Wirkung auf die Blasenmuskulatur zu einem besseren Ausscheiden des „Restharns“.
Dieser Tee ist bei Blasenerkrankungen auch Frauen zu empfehlen.
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Echtes Herzgespann
(Leonurus cardiaca)
Die bis 1,5 m hoch wachsende Pflanze ist ausdauernd und in Europa und Zentralasien heimisch. Der Name Leonurus bedeutet „Löwenschwanz“ und bezieht sich auf das Aussehen der Scheinähren. Verwendet werden die zur Blütezeit gesammelten, oberirdischen Teile. Die Pflanze ist fachkundigen Heilpflanzenkennern vertraut, wobei aber die biologischen Wirkstoffe noch nicht alle ergründet sind; ätherisches Öl, Gerbstoffe, Bitterstoff als Leonurin, Sonin, Apfel-, Weinstein, Zitronensäure, sowie Alkaloide in geringer Menge als Stachydrin, Betonicin und Turicin mit beruhigender, krampflösender, entspannender, belebender, stärkender, entblähender Wirkung. Herzgespann ist ein hervorragendes Beruhigungsmittel, bei allen Arten von nervösen Beschwerden. Außerdem wird es eingesetzt bei Herzbeschwerden, Magen- und Darmbeschwerden, Schilddrüsenunterfunktion, Hitzewallungen und zur Linderung von Wechseljahrbeschwerden.
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Ein Kräutertee bei Herzneurose
20 g Herzgespannkraut, 20 g Baldrianwurzeln, 20 g Weißdornkraut, 20 g Melissenblätter,
20 g Hopfenzapfen und 10 g Arnikablüten mischen, 3mal täglich 1TL Tee mit ¼ L siedendem Wasser anbrühen, 5 Min. ziehen lassen, seihen und lauwarm, nach den Mahlzeiten trinken.
Kräutertee beim Roemheldschen Syndrom
20 g Melissenblätter, 20 g Herzgespannblätter, 20 g Engelwurzwurzeln, 20 g Fenchelsamen, 20 g Erdrauchkraut und 20 g Kamillenblüten mischen, 3mal täglich 1 TL Tee in ¼ L mit siedendem Wasser überbrühen, 5 Min. ziehen lassen und lauwarm trinken.
Kräutertee bei Wechseljahrbeschwerden
20 g Herzgespannblätter, 20 g Hopfenzapfen, 20 g Lavendelblüten, 20 g Baldrianwurzeln,
20 g Scharfsgarbeblüten und 20 g Salbeiblätter vermischen, 3mal täglich 1TL Tee mit ¼ L heißem Wasser anbrühen, 5 Min. ziehen lassen und lauwarm trinken.
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Storchenschnabel
(Geranium robertianum)
Der Storchenschnabel ist ein Verwandter der Geranie, was uns die hübschen, aber kleinen Blüten beweisen. Im Unterschied zur Geranie, richt er jedoch ziemlich herb, sodass er auch oft
Der Storchenschnabel ist ein Verwandter der Geranie, was uns die hübschen, aber kleinen Blüten beweisen. Im Unterschied zur Geranie, richt er jedoch ziemlich herb, sodass er auch oft „stinkender Storchenschnabel“ genannt wird. Der Storchenschnabel ist eine einjährige Pflanze, die häufig wild als Unkraut wächst. Man kann ihn jedoch einfach im Garten anbauen. In der Heilkunde hilft uns der Storchenschnabel bei Hautproblemen und im Verdauungssystem. Weiter wird er eingesetzt bei: Blutungen, Durchfall, chronischer Magenentzündung, Hautleiden u. Geschwüren. Außerdem wirkt er Stoffwechsel anregend.
Den Storchenschnabel kann man ganz normal als Tee verwenden. Auch als Tinktur, Wein oder Pulver kann man ihn einsetzen und hat ihn dann jederzeit bequem zur Hand.
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Teemischung bei Ekzem
20 g Storchenschnabelkraut, 20 g Walnussblätter, 20 g Stiefmütterchenkraut, 20 g Löwenzahnwurzeln und 20 g Goldrutenkraut vermischen, ¼ L kochendes Wasser über
1TL Tee gießen, 5 Min. ziehen lassen, abseihen und 1-2mal täglich lauwarm trinken.
Storchenschnabel - Tee zur Regulierung der Menstruation
2 TL Storchenschnabelkraut getrocknet, oder 4 TL frisches Kraut, mit ¼ L heißem Wasser übergießen, 5 Min. ziehen lassen, abseihen und 2mal täglich trinken.
Storchenschnabel – Tee – Mischung, für Männer & Frauen
Überliefert ist der Storchenschnabel auch beim Kinderwunsch sehr fördernd. Bei „IHM“ hilft er den Spermien auf die Sprünge, bei „IHR“ fördert er die Empfängnis.
10 g Storchenschnabel, 10 g Brenn-Nesselsamen, 10 g Malve, 10 G Ringelblume, 40 g Frauenmantel und 30 g Johanniskraut vermengen, 125 ml siedendes Wasser über 1 ½ TL Tee brühen, 10 Min. ziehen lassen, abseihen und 2mal täglich lauwarm trinken.
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Eukalyptus
(Eucalyptus globulus)
Der schnell wachsende, bis zu 60 m hohe Baum kommt natürlich nur in den subtropischen Regionen Australiens und Tasmaniens vor. Charakteristisch sind die senkrecht herabhängenden, ca. 20 cm langen, länglichen und dicklederigen Folgeblätter. Die Primärblätter junger Pflanzen, besitzen ein unterschiedliches Aussehen. Sie sind kleiner, herz-, bis eiförmig und blaugrün. Medizinisch verwendet werden die gesammelten und getrockneten Folgeblätter, sowie das daraus gewonnene ätherische Öl (Eucalyptusöl). Es darf erst bei Kindern ab dem 2. Lebensjahr eingesetzt werden, da die Schleimhautreizung lebensgefähliche Erstickungskrämpfe auslösen kann.
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Eukalyptus - Tee bei Erkältungen
1 TL Eukalyptusblätter mit 150 ml Wasser überbrühen, 8 Min. ziehen lassen, abseihen und 3mal täglich lauwarm trinken.
Eukalyptus - Öl bei Erkältungen
4 Tropfen in 150 ml warmes, abgekochtes Wasser geben und 3mal täglich trinken.
Eukalyptus – Tee mit starker Schlafwirkung
1 EL Eukalyptusblätter, 1 EL Hopfenzapfen, ½ Stange Zimt und ½ TL geschroteter Ingwer gut mischen.
Nehmen Sie ½ EL pro Tasse, lassen Sie den Tee 5 Min. bedeckt ziehen, abseihen, nach Bedarf süßen und unmittelbar vor dem schlafen gehen trinken.
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Pfefferminze
(Mentha x piperita)
Die Pfefferminze wird 50 – 90 cm hoch, der meist kahle Stängel ist häufig violett unterlaufen und die Blätter duften beim Zerreiben charakteristisch nach Menthol. Die in Scheinähren stehenden Blüten sind blassrot bis violett gefärbt. Medizinisch verwendet werden die Blätter und das daraus gewonnene ätherische Öl. Die Pfefferminze wird eingesetzt bei Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Kopfschmerzen, Erkältung, Darmkoliken, Durchfall, Übelkeit, Brechreiz, Entzündungen der Magenschleimhaut, Menstruationsbeschwerden, Migräne und als Beruhigungsmittel. Minzearten schätzte man schon in der Antike nicht nur als Krampf- und Kopfschmerzmittel, sondern auch als Bestandteil kultischer Duftöle. Auch bei uns zählt sie seit dem Mittelalter, neben der Kamille, zu den am meisten verwendeten Heilpflanzen.
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Pfefferminztee gegen Durchfall
20 g Pfefferminzblätter, 20 g Thymiankraut, 20 g Kamillenblüten, und 10 g Blutwurzel mischen, mit ¼ L Wasser überbrühen, 10 Min. ziehen lassen, abseihen und bei Bedarf 3mal täglich lauwarm trinken.
Gesundheitstee für alle Tage
30 g Pfefferminzblätter, 20 g Kamillenblüten, 20 g Holunderblüten, 20 g Hagebutten ohne Kerne, 10 g rote Malve (Hibiskus) und 10 g Melissenblätter mit ¼ L Wasser überbrühen, 10 Min. ziehen lassen, abseihen und kalt oder warm trinken.
Ein Tee zur Vorbeugung von Gallensteinkoliken
25 g Pfefferminzblätter und 25 g Tausendgüldenkraut mischen, mit 250 ml Wasser überbrühen, 10 Min. ziehen lassen, abseihen aber nicht süßen.
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